Novembergrau – fünf Tipps und Gedanken zu den grauen kalten Tagen

Spürst Du ihn auch, den Novemberblues?

Diese kurzen dunklen Novembertage können uns schon mal so richtig unter die Haut gehen.

 

Der trübe Himmel und der Nebel senkt sich auf unser Gemüt und scheint uns an manchen Tagen regelrecht zu Boden zu drücken.

 

Zum Glück ist da die wundervolle Natur und es gibt ein paar wirksame Massnahmen diesem nebulösen und ausweglos erscheinenden Gefühls-Auf-und-Ab zu begegnen. 

Lies hier meine fünf Tipps und Gedanken zu den windig, grauen kalten Tagen.


Tipp Nr. 1: Verwöhn Dich und trink eine Tasse Tee!

Sei lieb mit dir selbst, verwöhne dich mit kleinen Momenten der Ruhe, mach eine Pause und geniesse eine heisse Tasse Tee. Alleine oder in einer gemütlichen Teestunde mit geliebten Menschen. 

 

Selbst, wenn der Arbeits- und Familienalltag dafür keine Zeiten vorsieht. Eine Tasse Tee geht immer, wärmt, schenkt Zuversicht und helle Gedanken. Und danach geht wieder vieles leichter.

Frag die Engländer, sie wissen schon warum Tee einfach dazugehört... ; ) 

 

 

Tipp Nr. 2: Klopf dir auf die Schulter! (stinkt nicht, tut einfach gut)

Eine kurze und wirkungsvolle Übung, wenn mal wieder alles drunter und drüber geht, du am Wasser gebaut hast, pubertierende Kinder dich ärgern oder ähnliches...

 

Nimm deine rechte Hand, lege sie auf deine linke Schulter und sage laut oder in Stille zu dir selbst: «Name (Julia), du bist wundervoll, du machst das alles richtig gut! Du bist toll!!!»

 

Klingt das doof in deinen Ohren? Versuch es trotzdem einmal aus.

Lobe dich auch auf diese Weise, wenn du kreativ bist, aber nicht immer gleich alles super findest, was du gemacht hast.

 

Kreativität ist ein Weg und kein Produkt!

Tipp Nr. 3: Gehe in die Natur und atme!

Täglich in die Natur gehen und viel frische Luft atmen ist natürlich das Beste überhaupt! Schon ein kleiner Spaziergang wirkt Wunder auf unsere Psyche.

 

Durch raschelnde Blätterhaufen zu laufen haben wir schon als Kinder geliebt! Es macht auch heute noch Spass und ist schön anzusehen, wenn das bunt gefärbte Laub um unsere Füsse flattert. Wir begegnen aufmerksam der Schönheit der Natur und staunen über den Zauber der Vergänglichkeit.

 

Vielleicht siehst du sogar einen Goldregen...!

 

Tipp Nr. 4: Gedicht von Herrmann Hesse "Im Nebel" (1906)

Seltsam, im Nebel zu wandern!

Einsam ist jeder Busch und Stein,

Kein Baum sieht den anderen,

Jeder ist allein.

 

Voll von Freunden war mir die Welt,

Als noch mein Leben licht war;

Nun, da der Nebel fällt,

Ist keiner mehr sichtbar.

 

Wahrlich, keiner ist weise,

Der nicht das Dunkel kennt,

Das unentrinnbar und leise

Von allem ihn trennt.

 

Seltsam, im Nebel zu wandern!

Leben ist Einsamsein.

 

Kein Mensch kennt den andern,

Jeder ist allein.

Hesses Gedicht ist alles andere als fröhlich, das stimmt! Und vielen gefällt es nicht, weil es negativ und menschenfeindlich klingt. Warum ich es hier als Tipp aufzähle?

Weil ich es ganz gross finde! Es ist dem Schriftsteller treffend gelungen unsere Empfindung von Einsamkeit, vom Dunkel und allem was an Gefühlen dazugehört, bildlich in Worte zu fassen.

 

Und diese Gefühle, gehören zum Leben und dürfen ihren Platz haben.

Wir können diese Nebel-Zeiten auch als Zeit der inneren Reife und des Wachstums begreifen. Damit erfährt das Leiden einen Sinn und der Mensch wird weise, wenn er in der Einsamkeit gereift ist. 

 

Oft höre ich, dass Menschen meinen, sie seien erst so richtig kreativ, wenn es ihnen nicht gut geht, wenn sie in einer Leidensphase oder Kriese stecken. Das ist uns auch von Künstlerinnen und Künstler bekannt.

 

Das kann ich zwar von mir nicht bestätigen, doch ich glaube auf jeden Fall, dass es die dunklen Zeiten für unser inneres Wachstum braucht. 

Tipp Nr. 5: Vertraue dem Licht, der Farbe und deiner Kreativität!

Die Natur ist weise und schenkt uns alljährlich am 21.12. die Wintersonnenwende. Wie schön!

In vielen Kulturen und seit langen Zeiten feiern wir Menschen die Rückkehr des Lichts an diesem Tag. 

Und mit dem Licht feiern wir natürlich auch das Fest der Liebe - Weihnachten. 

Lass uns in diesem Vertrauen sein, dass alles zyklisch ist und dass das Licht stets wieder kommt - mögen die Zeiten uns physisch und mental auch noch so durchschütteln.

 

Besonders hilfreich sind neben dem Vertrauen - die Farben. Sich mit Farbe umgeben, mit Farben kreativ sein, spielerisch den eigenen Ausdruck finden, experimentieren, Farbe geniessen!

Sei es zu hause am Küchentisch, in Workshops, in der Natur.

Ganz viele kreative Inspirationen und Anleitungen findest du in meinem Blog, über den Newsletter oder in meinen kreativen Workshops. Gemeinsam macht es natürlich noch viel mehr Spass kreativ zu sein! Ich freue mich auf dich

 

Mit herzlichen Grüssen, Julia Bigler

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Hol dir die goldene Sonne in deine Räume

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