Transferbilder auf Holz - selbermachen

Die Transfertechnik ist in mehrfacher Sicht interessant. Sie ist eine genial einfache Methode, um die liebsten Fotos in ein Bildwerk zu überführen und mir gefällt die Idee der Transformation ganz allgemein. Denn sie findet in uns und um uns ständig statt.

 

In diesem Beitrag findest du den Link zur 6-Schritte-Anleitung und ein paar Gedanken zur Transformation im Herbst.


Die Technik des Foto-Transfers – kurz erklärt

Eine Fotokopie wird auf ein mit Transfermedium (weisse Acrylfarbe, Foto-Transfer-Potch oder Gelmedium) bestrichenes Holz geklebt und nach einer Trocknungszeit wird das Papier mit einem feuchten Schwamm abgerubbelt. Dadurch bleibt am Schluss nur noch die Druckfarbe auf dem Holz zurück. Wie das genau funktioniert findest du in meiner 6-Schritte-Anleitung für Foto-Transferbilder auf Holz.

 


Und noch ein paar Gedanken zur Transformation – einem zyklischen Herbstthema

In der Natur findet ständig Transformation statt. Im Frühling berauscht uns die farbenfrohe Blüten- und Blätterpracht, die aus den Knospen hervorspringt. Die Raupe wird zu Puppe, aus der ein Schmetterling hervorgeht. Und im Herbst werden die verfaulten Früchte und verblühten Pflanzen zu Erde kompostiert, aus der wiederum neues Leben entsteht.

 

Über den Zauber der Vergänglichkeit habe ich vor einem Jahr geschrieben. Die Liste an Beispielen von Transformation in der Natur liesse sich beliebig fortsetzen: vom Ei zum Huhn, vom Samen zur Pflanze… Ein ständiges Werden und Vergehen.


Transformation – und inneres Wachstum

Das Bild von der Ernte im Herbst passt besonders schön zu unserem persönlichen Wachstum - zu unserer inneren Transformation.

 

Letzte Woche habe ich die Botschaft der geistigen Welt bei Robert Betz angehört und darin ging es speziell um die Pflaume, als Erntefrucht.

Das hat mir so gut gefallen, dass ich die Idee spontan  fotografisch umgesetzt und ein Transferbild daraus gemacht habe.

  • Foto knipsen,
  • Laserkopie ausdrucken
  • und davon ein Transferbild auf Holz anfertigen.

Jetzt habe ich die Metapher der herbstlichen Pflaumen im Bild und die Message vor Augen ;)


Die Pflaume als Metapher für die innere Ernte - ein kreativer Prozess

In der Emanuel-Botschaft zum September 2019 dienen drei Erscheinungsformen der Pflaume als Metapher für die Zeit der Ernte. Ich fasse es hier reduziert mit meinen Worten zusammen:

  • die reife Frucht, die süss und lecker sofort gegessen, oder als Marmelade, Dessert oder Kuchen verarbeitet werden kann.
  • die wurmstichige, madige, faulige Frucht, die entweder schon am Baum vergammelt ist, oder am Boden zermatscht liegt.
  • die unreife Frucht, die noch Licht, Sonne und Wasser braucht - einfach noch mehr Zeit, um auszureifen.

Analog stehen diese drei Fruchtstadien für unser Leben, für unsere Herausforderungen unsere inneren Prozesse und wie wir damit umgehen können.

 

Dann symbolisiert die reife Frucht unsere gelungenen Projekte, unsere Erkenntnisse und Wachstumsschritte, all das, was wir im laufe des Jahres erfahren und gesammelt haben, an dem wir gereift sind und jetzt ernten, segnen und feiern dürfen. Allem, dem wir jetzt DANKE sagen dürfen. Auch den Wunden, die sich vielleicht als Wunder entpuppt haben.

 

Mit der fauligen Frucht lassen sich alte Themen assoziieren, die abgelegt und recycelt werden dürfen. Alte Ängste, Sorgen, Unwohlsein, Scham und Vergangenes, das gesehen, angenommen und erkannt wurde und jetzt z. Bsp im Wald, auf jeden Fall ausserhalb von uns, an einem neuen Platz transformiert werden kann, so dass aus alter Energie neue Energie entsteht.

 

Die unreife Frucht steht für all jenen Aufgaben, Themen, Schritte und Ziele, die sich für uns vielleicht noch nicht erfüllt haben, so, wie wir es uns wünschten - die noch werden dürfen. Sie ermutigt uns, unserem Herzen Mut zuzusprechen und will uns sagen: alles ist gut, wie es ist. Nimm es an - vertraue!

 

Viel Spass mit deinen Foto-Transferbilderdern

bitte Schreibe mir im Kommentarfeld deine Meinung, Erfahrung oder gern auch Fragen zu dieser Kunsttechnik.

Mit grossem Vertrauen in all das Gute, was noch werden darf - kreativ im Innen und Aussen - grüsse ich dich von Herzen,

Deine Julia

 

PS: Weisst du, was ich neben dem Pflaumen-Transferbild diese Woche gemacht habe?

Erst ist mir beim Arbeiten die Idee zu einem grossen Pflaumenbild in den Sinn gekommen, dann habe ich mir in einem persönlichen Ritual alle meine "fauligen Pflaumen" auf einen Zettel geschrieben und im Wald vergraben. Und mit den reifen süssen Zwetschgen gestern einen Pflaumen-Streussel-Kuchen gebacken. 

 

Schreib mir von dir und deinen Herbstritualen - ich freue mich darauf!

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Rita (Freitag, 27 September 2019 06:40)

    Julia, schön, dass es Dich gibt ���. Du bist wirklich ein Sonnenschein und ein Lichtblick in dieser, oft kalten, und nur geldsprechenden Welt. Ich versuche auch immer wieder , mir einen kleinen Freiraum zu schaffen und wenn ich dafür morgens früher aufstehen muss. Diese Ruhe im
    Garten, die ersten Vogelstimmen zu hören, einfach nur lauschen uns bei sich sein. Es lohnt sich �
    Du bist wirklich etwa besonderes in dieser harten Wirklichkeit. Schön, dass ich Dich hier gefunden
    habe.
    Ich habe gerade eine alte Mandoline entdeckt und erworben.Habe überlegt, wo sie schon überall
    Schon spielen durfte und warum sie jetzt zu mir kam ? Und ich bekam in meinem Umfeld nur zu
    Hören, was sie wohl auf dem Markt noch bringen würde. Das genau meine ich damit und mit diesem Denken fangen schon die Kinder an ☹️
    Ich wünsche Dir und Deinem Umfeld, das auch Dinge wahrgenommen werden, die nicht unbedingt
    Mit Geld zu tun haben.
    Liebe Grüße aus Hamburg
    Von Rita