10 Tipps für deine Fotoserie - die kreative Inspiration No 28

Ich kann nicht anders, ich mache einfach gern kreatives Zeug - auch im Urlaub. Dann oftmals ohne Farben und Leinwand, sondern mit dem Fotoapparat.

Ich bin zwar keine Fotografin, aber ein sehr visueller Mensch. 

 

Hier findest du ein paar Tipps für ausdrucksstarke und abwechslungsreiche Fotoserien oder Fotocollagen.

 

Bei unserer Reise nach London hatte ich diese Idee im Hinterkopf und dann bin ich ausserdem noch auf diese schöne Begegnung gestossen! 


10 Tipps für Fotoserien

Fotoreise - Auf der Suche nach Fotosujets

Gleich zu Beginn nenne ich dir meine liebsten 10 Tipps, die ich beim fotografieren gern berücksichtige:

1. Halte Ausschau nach sich wiederholenden Formen, Mustern und Ornamenten

2. Sei Frosch und Vogel: schau mal nach oben - schau mal nach untern

3. Geh nah heran - zoomen bis zum fast unkenntlichen Detailausschnitt

4. Fotografiere Objekte und Menschen gegen die Sonne

5. Suche nach Worten

6. Finde Komplementärfarben innerhalb eines Bildausschnitts.

7. Schenke den Zwischenräumen Aufmerksamkeit, dem «negativ-Raum» zwischen Objekten.

8. Finde Licht- und Schattenspiele.

9. Experimentiere mit kontrastreichen Sujets für Schwarz-Weiss Aufnahmen.

10. Benutze die Filter in deinem Smartphone oder Kamera uns spiele mit den veränderten Stimmungen.

Mit Fotos Geschichten erzählen

Es macht einfach Spass mit einem besonderen Augenmerk auf die Reise zu gehen, egal ob in die eigene oder eine fremde Stadt, ins Feinkostgeschäft, die Mülldeponie oder auf einen Waldspaziergang.

 

Besonders interessant finde ich es unter definierten Aspekten zu fotografieren. So könnte die Fotoreise zum Beispiel unter dem Motto stehen: besonders skurril, total banal, nur eine Farbe, Schönheit, Greul & Grusel  oder, oder, ...

Meine Fotocollage "London"

In den Frühlingsferien bin ich mit meiner Familie für eine Woche nach London geflogen. Ich hatte leider das Pech, dass schon am zweiten Tag unserer Reise meine Kamera vor der Tate Modern zu Boden fiel – kaputt! Das Aus für die Zoomaufnahmen, die ich so liebe...

Also habe ich alle Fotos "nur" noch mit meinem Smartphone fotografieren können. Aber ich bin richtig zufrieden mit dem Ergebnis. Habe alle Fotos mit dem Chrome-Filter überarbeitet.

Julia Bigler (1969), Fotoserie London, (hi hi...)

Fotoserien von Künstlern

Zu meiner grossen Freude entdeckte ich in der Tate Gallery of Modern Art gleich mehrere Werke von Künstlern, die mit  Fotoserien ihre Kunst gemacht haben: zwei Werke des Britischen Künstlers Martin Parr und des Deutschen Künstlers Karl Blossfeld (hier ist übrigens die Spiralform aus der Natur in ihrer schönsten Darstellung zu sehen - erinnerst du dich an das Schneckenhaus?

Karl Blossfeld (1865-1932), Kunstformen in der Natur 1928, Tate Gallery of Modern Art, London

Martin Parr (geb. 1952), aus der Serie Common Sense, 1995, Tate Gallery of Modern Art, London

Martin Parr (geb. 1952), aus der Serie British Food, 1995, Tate Gallery of Modern Art, London

Die eine Fotoserie von Martin Parr ist extrem bunt und schreiend, die andere Serie -  verblasst (künstlich?). Ich denke, dass er sie auch mit Filtern überarbeitet hat.

einfache Fotobearbeitung mit Filtern oder Computerprogrammen

Du kannst Fotos direkt mit Filtern fotografieren oder erst im Nachhinein bearbeiten. Die spätere Bearbeitung funktioniert wunderbar auf dem Smartphone oder am Computer. 

 

Empfehlenswerte Bearbeitungsprogramme, die ich selbst viel benutze: canva.com oder picmonkey.com. Beide haben kostenlose oder/und erweiterte, kostenpflichtige Funktionen.

Spiel doch einfach mal damit herum - das ist sehr kreativ!


Deine Meinung ist mir wichtig!

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Bitte lass es mich wissen und hinterlasse unten deinen Kommentar!

Was benutzt du mehr für deine Fotografie, die Kamera oder das Smartphone?

Vielleicht kannst du auch meine 10-Punkte Liste ergänzen - immer gern, wir freuen sich alle!

Ganz liebe Frühlingsgrüsse, deine Julia

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