Kreativ sein - dem inneren Kind zuliebe!

Kreativ zu sein, und schöpferisch tätig zu werden erfordert von uns Offenheit und die Bereitschaft zu sich zu stehen, sich zu zeigen, Fehler zuzulassen

UND den Selbstwert, sich dieses Vergnügen zu erlauben und zu gönnen!

 

Vielleicht hast du schon vom inneren Kind gehört, vielleicht stehst du sogar in gutem Kontakt mit ihm, vielleicht sagt dir das aber gar nichts?

Das innere Kind ist das kleine Mädchen/der kleine Junge in uns, die immer noch da sind, auch wenn wir inzwischen erwachsen geworden sind.

 

Es ist die Brücke zu unserem Herzen, der Aspekt der Leidenschaft in uns, unsere Sanftmut und Stärke.

 

Je mehr wir lernen unser inneres Kind zu lieben, desto mehr werden wir uns selbst achten und wertschätzen.

 

Was können wir also tun, um in Kontakt mit unserem inneren Kind zu treten?

Dein inneres Kind

Gern lade ich dich hier und jetzt zu einer sehr wirkungsvollen Übung ein. Nimm dir die Zeit – es lohnt sich!

 

Teil 1:

  • Such doch bitte in deinen Fotoalben- oder Kisten ein Foto von dir als Kind heraus. Am besten eine Portraitaufnahme und dazu noch ein aktuelles Foto von dir heute.
  • Mache jeweils eine Fotokopie davon oder nimm die Originale und klebe sie auf ein Blatt Papier nebeneinander auf.
  • Dann schau sie dir an - die beiden. Die Kleine & die Grosse oder den Kleinen & den Grossen...

 

 

Die Wirkung dieser Nebeneinanderstellung war und ist für mich extrem berührend und einfach stark.

 

Diese Aufgabe bekamen wir bei der Ausbildung zur „systhemischen Aufstellungsarbeit“ bei Marlies Delaquie am IKBS in Biel gestellt. Sehr ausführlich schreiben die Autorinnen Erika J. Chopich und Margarete Paul darüber in Ihrem Buch „Aussöhnung mit dem inneren Kind“. 

Die eigene Wertschätzung

Ob unsere Kindheit schön oder weniger erfüllend gewesen ist, können wir heute nicht mehr ändern.

Aber wir können ab sofort alles dafür tun, unser inneres Kind so liebevoll zu behandeln, wie es das schon immer verdient hat.

 

Und dazu passen diese Fragen wunderschön:

 

-      Wie gut schaue ich zu mir selbst und zu meinem inneren Kind?

-      Nehme ich mir Zeit für mich?

-      Erfülle ich meine Wünsche?

-      Spreche ich liebevoll mit mir?

-      Lobe ich mich?

-      Nehme ich mir Raum für meine Bedürfnisse?

-      Bin ich stolz auf mich?

 

Teil 2:

Jetzt versuche dich daran zu erinnern, was du als Kind im Alter von 5 bis 12 gern gemacht hast. Was war dein grösster Spass? Was waren deine liebsten Spiele, Orte, Farben, Gerichte, Tiere, Gewohnheiten?

 

Nimm dir 10 Minuten Zeit, und schreibe einfach alles auf, was dir dazu einfällt – ohne Pause und ohne den Stift abzusetzen.

 

 

 

In ihrem wundervollen Buch „der Weg des Künstlers“ fordert Julia Cameron ebenfalls zu dieser Übung auf.

 

 

Und sie geht noch viel weiter, indem sie ihre Leser dazu anhält, einmal in der Woche einen Termin mit sich selbst zu vereinbaren und etwas zu unternehmen, das dem inneren Kind so richtig Freude macht!

 

Für mich ist diese grosse Freude, neben vielem anderen, kreativ zu sein.

Und du wirst es nicht glauben, aber ich habe dieses Bedürfnis eine sehr lange Zeit verdrängt. Warum?

Hier könnte jetzt eine lange Liste falscher Glaubenssätze und Konditionen stehen. Die erspare ich dir, denn ich denke du kennst sie sicher alle schon, gell?

 

Geht es dir so wie mir? War und ist es dein inniges Bedürfnis schöpferisch zu arbeiten, dann bitte ich dich:

Gib dir die Erlaubnis kreativ zu sein!

Mit meinen Workshops und dem Malatelier gebe ich dir den Raum und unterstütze ich dich gern!

 

Ich freue mich über einen Kommentar von dir, wenn dich dieses Thema anspricht.

 

Mit goldigen Grüssen,

Julia Bigler

Meine aktuellen Workshops im Herbst:

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