Angst und Perfektionismus sind die Spielverderber der Kreativität – umarme sie und verwandle sie in Mut und Vertrauen!

Die Kreativität ist für mich das zentrale Thema meiner Arbeit. Sie liegt mir so sehr am Herzen!

Ich gebe kreative Workshops in denen es in erster Linie um Malerei geht und ermutige Menschen darin, an sich und an ihre schöpferischen Fähigkeiten zu glauben und sie zu leben.

Ausserdem arbeite ich im Kurzzeit-Coaching auf der geistigen Ebene der Kreativität und begleite Menschen darin ihre Lösungen in persönlichen Anliegen mit Hilfe systemischer Aufstellungsarbeit und kreativer Gesprächsführung zu finden und die eigenen Visionen zu erkennen.


Beide Bereiche ergänzen sich ganz wundervoll und gehen Hand in Hand miteinander.

Die Angst vor der eigenen Kreativität 

Oft höre ich Menschen sagen, sie seien nicht kreativ, sie können das nicht, sie seien nicht talentiert. 

Hinter diesen Aussagen verbirgt sich viel Angst und der Anspruch dem eigenen Perfektionismus gerecht zu werden.

Angst vor

  • Misserfolg,
  • den Ansprüchen des familiären Umfelds, der Gesellschaft und der eigenen nicht zu genügen,
  • vor Peinlichkeit,
  • davor sichtbar zu werden mit der eigenen Kreation, sei es ein Bild, ein Text, eine Idee, ein Vorschlag ...
  • vor der Bewertung durch andere,
  • Angst davor überhaupt zu handeln.

Es ist nicht einmal die ausgesprochene Kritik selbst die uns erstarren lässt, sondern die Angst vor den Reaktionen, die unsere Handlungen auslösen könnten!

 

Auch der Perfektionismus orientiert sich daran was und wie andere über uns denken. Woher diese hohen Ansprüche, und Ängste stammen und gar ihre Ursprünge lassen sich nicht immer exakt bestimmen. Das ist auch gar nicht notwendig.

Viel wichtiger ist es zu erkennen, dass diese Ängste da sind, sie wahrzunehmen, anzunehmen und diese alten Muster zu durchbrechen!


Wie du Ängste und falschen Perfektionismus überwinden kannst

Ganz sicher gibt es noch weitere Differenzierungen zu den Ursachen von Ängsten und Perfektionismus, als die oben genannten. Um die Blockierung der Kreativität zu überwinden sind die folgenden drei Übungen jedoch sehr erfolgreich.

 

Lerne dich anzunehmen und gern zu haben, so wie du bist!

Wer sich selbst gern hat, der kann auch seinen Mitmenschen freundlich und liebevoll begegnen.

Wer sich selbst nicht durch Perfektionismus unter Druck setzt und lahmlegt, kann auch anderen Menschen ihre Fehler, und Schwächen nachsehen.

Fehler zu machen ist völlig menschlich!

Perfektion dagegen ist eine Illusion.

 

Du bist genau richtig so, wie du bist! Du bist ein wundervoller, einzigartiger Mensch - mit all deinen Fähigkeiten, deinen Stärken und deinen „Schwächen“!

Wenn du dir das bewusst machst, nimmst du dir den Druck gegen dich selbst raus und lässt dich wieder weich werden. Dann kannst du dir erlauben mutig den nächsten Schritt zu gehen. Und Schritt für Schritt gewinnst du Vertrauen in dich und deine Fähigkeiten.

 

Erkenne deine Glaubensmuster, nimm sie wahr, brich sie auf und wandle sie um!

Oft sind es alte übernommene Glaubenssätze die unser Handeln, unsere Vorstellungen, Ziele, Visionen und Sichtweisen negativ beeinflussen. Sie begleiten uns wie dunstige Schleier die unseren inneren Reichtum verdecken.

Auch „Misserfolge“ und der selbstkritische Umgang mit uns selbst führen zu diesen vertrauten Begleitern die uns ausbremsen. Sie hindern uns daran aktiv und kreativ zu sein und auf unsere inneren Wünsche, auf unser Herz und unsere Seele zu hören.

 

Nimm dir die Zeit um in dich hinein zu horchen. Was sind da für Aussagen oder Annahmen, mit denen du dich selbst klein machst? Die dich daran hindern zu handeln und/oder kreativ zu sein? Wie sehen täglich deine inneren Zwiegespräche aus? Allein das wertfreie Beobachten und Wahrnehmen des eigenen Monologs ist schon hilfreich und macht vieles bewusst. 

 

Stelle dir die Fragen, die dich in deine Kraft bringen!

Sobald du merkst, dass dich der innere Monolog im negativen Gedankenkarussel nach unten schaukelt, beschäftige deinen ruhelosen Geist mit Fragen, die dich in deine Kraft bringen.

Hier sind ein paar solcher Fragen.

Finde am besten deine eigenen und trage sie bei dir, so kannst du stets deinem Geist gutes Futter geben. 

  • Wer oder was kann dir in dieser Situation helfen, damit dein Anliegen erfolgreich gelingt?
  • Welchen nächsten Schritt kannst du tuen, damit es für dich jetzt leicht und angenehm wird?
  • Was gibt Dir Kraft, wann immer Du es tust?
  • Was kannst du besonders gut, auch wenn es dir vielleicht völlig normal und unnütz vorkommt?
  • Was wünschst du dir für dein Leben?
  • Was tut dir jetzt im Moment gerade gut?
  • Wofür bist du heute dankbar, wofür in deinem Leben?
  • Wie willst du dich heute fühlen?
  • Was würdest Du versuchen, wenn Du wüsstest, dass es nicht fehlschlagen kann?
  • Wann hast Du das letzte Mal etwas zum ersten Mal getan?

Mit solchen kreativen Fragen lenkst du die Energie deiner Gedanken in die beste Richtung und sorgst für Qualität.

Entspann dich und lausche den kreativen Antworten in dir!

 

Ich freue mich über deine Kommentare, Erfahrungen und Erlebnisse zu diesem Thema.

Herzliche Grüsse, Julia Bigler

 




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